Oftmals spricht man in der Softwarebranche von CAD/CAM Software. Doch eigentlich müssen beide Softwarearen ein wenig unterschieden werden. Während CAD Software eher für das erstellen von Modellen verantwortlich ist, wird CAM Software dazu genutzt, die Modelle für die Fertigung zu entwerfen. Daher heißt CAM (Computer-aided manufacturing) übersetzt auch Rechnerunterstützte Fertigung.
Die Vorteile einer CAM Software…
liegen dabei auf der Hand, denn statt der mit der CAD Software erstellten Modelle ausdrucken zu müssen, werden die erarbeiteten Bedien-Informationen und Arbeitsschritte direkt an die CNC-Maschinen weiter gegeben und verarbeitet.
Durch diese Verfahrensweise können zum einen Fehlerquellen ausgeschlossen werden, denn durch die direkte Übergabe der Daten an die Fertigung können bei der Programmierung der Maschinen keine Schreib- oder Lesefehler passieren. Doch noch viel wichtiger ist der Zeitvorteil der sich ergibt, denn die Übergabe der Daten kann auch im bestehenden Betrieb erfolgen. Die Maschinen übernehmen einfach die neuen Daten und können sofort produzieren.
Eine gute CAM Software kann mit Modulen gefüttert werden, die bestimmte, immer wiederkehrende Prozesse speichern und bei Bedarf genutzt werden können. Das spart wiederum Zeit bei der Erstellung neuer Produkte. Die Korrektur von Fehlern bei laufender Produktion geht natürlich auch einfacher von statten und kann sofort an die Produktion übergeben werden.
Doch CAM Software kann auch Nachteile haben, was hier nicht unerwähnt bleiben sollte. Ein gravierender Nachteil ist, dass bei Verlust der CAD-Daten das Fertigungsteil per Hand erfasst und dann in die CAM Software eingepflegt werden muss. Hier ist eine relativ hohe Fehlerquelle vorhanden. Zum Glück hat moderne CAM Software eine große Anzahl an Werkzeugen an Bord, die aus der Werkzeugverarbeitung auch direkt für die Fertigung ausgewählt und angepasst werden können.



September 24th, 2012
stan
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